Die Döbraberg-Buam spielen zur Einweihung des neuen Freitzeitgeländes an der Schützenstraße in Schwarzenbach a.Wald am 10.06.2012

 Neue Freizeitanlage findet Anklang

Eine Million Euro fließt in das Areal, das mehrere Funktionen vereint. Dafür gibt es viel Lob aus der Politik. Die Nutzung ist sowohl im Sommer als auch im Winter möglich.

Von Lothar Faltenbacher

Schwarzenbach am Wald - Mit einem großen Fest haben die Bürger der Stadt am Wiesenfestsamstag ihre neue Freizeitanlage in der Schützenstraße eingeweiht. Wo früher das marode Schützenhaus stand, haben Planer und Bauarbeiter während der vergangenen Monate eine attraktive und funktionale Freizeit-Begegnungsstätte errichtet und dem Platz ein neues Gesicht verliehen. Eine neue überdachte Bushaltestelle im Bereich des Seniorenheims und des Kindergarten bildet den Eingang zur Freizeitanlage.

Hier lädt eine multifunktionale Fun-Arena zum Street-Hockey, Soccer oder Handball ein; sie ist von den Planern so konzipiert, dass die Fläche in den Wintermonaten als Eislauffläche zur Verfügung steht. Auch die Boule-Bahn dient im Winter als Eisfläche zum Stockschießen.

An die Fun-Arena schließt sich ein Beachvolleyballfeld, der an den Kindergarten der Stadt grenzt. Ein Grillplatz bildet den Übergang zu den Wohnmobilstellplätzen und den Parkplätzen. Die Konzeption der Freizeitanlage bietet zudem eine gelungene Einbindung des Fußballplatzes und des Skilifts. Das in der Anlage liegende Vereinsheim des SSV steht mit seinem sanierten Flachdachanbau auch als Bühne für kleine Open-Air-Veranstaltungen zur Verfügung. Die Planer haben zudem ein ansprechendes Fußwegesystem angelegt, das die Parkplätze sowie die Wohnmobilstellplätze mit den Sport- und Freizeiteinrichtungen verbindet. Insgesamt hat die Stadt für die Neugestaltung der Anlage etwa eine Million Euro investiert, davon stammen 400 000 Euro aus Zuschüssen.

Bürgermeister Dieter Frank sprach sichtlich erfreut von einem "gelungenen Bauprojekt und gut investiertem Geld", er dankte allen, die das Vorhaben begleitet haben, allen voran den Fördergebern aus Bund, Land und Regierung von Oberfranken. Frank lobte die Arbeit der Architekten und der ausführenden Baufirmen. "Wir eröffnen nun eine Anlage, die auch einen idealen Raum für die Begegnung von Jung und Alt bietet." Für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie die Mitglieder des Stadtrates sei es das Ziel gewesen, mehr Lebensqualität zu bieten. Die Freizeitanlage sei ein neues Aushängeschild.

Es sei jedoch aus seiner Sicht auch zwingend erforderlich, die Kommunen im ländlichen Raum mit den sogenannten weichen Standortfaktoren zu stärken und wettbewerbsfähig zu machen. Der Bürgermeister verwies auch auf die anstehende Revitalisierung des Erba-Geländes, um in puncto Arbeitsplatzentwicklung in der Stadt weiterzukommen. "Doch auch in diesem Bereich sind wir auf die Unterstützung aus der Politik angewiesen."

Landrat Bernd Hering lobte das Engagement des Schwarzenbacher Stadtrates und des Bürgermeisters. "Sie haben in den vergangenen Jahren viel getan, um die Lebensqualität für ihre Bürger zu erhöhen." Er erinnerte an Projekte wie die Schul- und Hallenbadsanierung, den Bau des Altenwohnheimes oder die Sanierung des Philipp-Wolfrum-Hauses, die für die Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung seien. Mit Blick auf die Freizeitanlage betonte er, dass sie auch ein wichtiger Beitrag für Touristen sei.

Auch der Landtagsabgeordnete Alexander König lobte die Entwicklung in der Stadt und bezeichnete die Freizeitanlage als "einen weiteren Mosaikstein für eine lebenswerte Stadt". Joachim Schmitz-Klopf, Architekt des Planungsbüros RSP aus Bayreuth, erläuterte die Gestaltung der Freizeitanlage. Marion Resch-Heckel, Abteilungsdirektorin der Regierung von Oberfranken, ließ die Entstehung des Projektes Revue passieren. Die Geistlichen, Pfarrer Bernd Wagner und Kaplan Florian Stark, segneten das Areal.

Im Festzelt wurde dann weitergefeiert mit den Klängen der Döbraberg-Buam

Guido Hohberger am Keyboard und Gerhard Lenz an der Gitarre.